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Ausblick

Das Rebhuhn ist eine Vogelart mit einer natürlicherweise hohen Populationsdynamik. Um das lokale Risiko des Aussterbens zu mindern, sollten zusammenhängende Populationen einige hundert Vögel umfassen. Die Habitataufwertungen und der Biotopverbund erfordern daher eine Vielzahl von rebhuhngerecht bewirtschafteten Flächen.

Die Zukunftschancen der Rebhuhnpopulation hängen natürlich immer von der Agrarpolitik und den damit einhergehenden Änderungen in der Agrarlandschaft ab. Agrarumweltmaßnahmen werden als Instrument für den Artenschutz in der Agrarlandschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Flächenbedarf an extensiv genutzten Bereichen ist groß, um positive Effekte auf die Populationen der Feldvögel zu erzielen.

Daher sollte ein großer Teil der Modulationsmittel aus der Agrarförderung in naturschutzgerechte Agrarumweltmaßnahmen fließen. Wünschenswert wäre es allerdings, wenn Naturschutz in der Agrarlandschaft flächig ausgeführt würde, etwa durch Reduzierung der Düngung oder des Herbizideinsatzes.

Der zunehmende Anbau von Nachwachsenden Rohstoffen bewirkt allerdings eher einen entgegengesetzten Trend. Die Intensität der Nutzung und der Wegfall von Stilllegungsflächen birgt ein großes Risiko für die Arten in dieser Landschaft und ein weiterer Rückgang ihrer Populationen ist zu befürchten. Die Einrichtung ökologischer Vorrangflächen durch das Greening ab 2015 hat bisher nicht zu einer positiven Wirkung auf die Biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft geführt. Vielfach werden z. B. in Niedersachen auf den „ökologischen Vorrangflächen“ nur Zwischenfürchte angebaut, die keinen Raum für eine erfolgreiche Reproduktion oder ein geeignete Deckung im Winter bei Schneelage bieten.  

                                                    

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