- Rebhuhnschutzprojekt im Landkreis Göttingen

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Rebhühner kartieren
Beginnt eine eigene Rebhuhnkartierung vor Ort! Die beste Kartierzeit ist die Zeit der Partnersuche, also Ende Februar/Anfang März: Dann antworten die Rebhühner am besten auf abgespielte Rebhuhnrufe. Jedoch ist die Zeit, in der Rebhühner antworten, jeden Tag nur sehr kurz: sie rufen überwiegend vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang, ca. eine halbe Stunde lang. In dieser knappen Zeit schafft man nicht viel mehr als einen Kilometer Strecke, weshalb man Rebhühner am besten mit vielen Leuten kartiert: alle verteilen sich im Gelände, jede Person mit ihrer eigenen Strecke, mit einem Lautsprecher (Handy ist zu leise) und einer Karte. Achtung, vorher Hörweite der Lautsprecher testen: nicht sich gegenseitig kartieren!

Eine genaue Beschreibung der Kartierung findet Ihr im letzten Kapitel des Leitfadens und die Rebhuhnrufe für die Kartierung könnt Ihr hier herunterladen: Rebhuhnrufe für Kartierung.

Rebhühner kartieren kann Spaß machen, wenn es noch welche gibt, denn man kommt einem Rebhuhn selten so nahe wie bei der Kartierung: Gelegentlich lassen sich die Hähne, die noch nach einer Henne suchen, von den Rufen anlocken und verlieren in der Dunkelheit die Vorsicht.

Bei der Rebhuhnkartierung steht man vor der Entscheidung: schon im Spätwinter kartieren für eine möglichst vollständige Erfassung des Bestandes (empfehlen wir), oder später, als Kartierung der Brutreviere. Oft bewegen sich die frisch gefundenen Paare im März noch und manche entscheiden sich erst im April für ein Brutrevier. Zu dieser Zeit ist aber die Antwortbereitschaft auf die Rufe vom Lautsprecher schon viel schlechter und man erfasst nur einen Teil der Paare.

 
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